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    Was tun, wenn sich Mitarbeiter krank stellen?

    Wenn Mitarbeiter ständig krank sind, ist das mehr als nur ein Ärgernis für die Vorgesetzten. Sicher – krank wird jeder gelegentlich, manche Mitarbeiter sind jedoch auffällig oft nicht anwesend. Wer hier als Arbeitgeber Betrug vermutet, sollte die Sache klären. Dabei gibt es jedoch einige Aspekte zu beachten.

    Krankfeiern weit verbreitet

    Es ist ein offenes Geheimnis: Etwa zehn Prozent der deutschen Arbeitnehmer machen gelegentlich „blau“ und das ohne schlechtes Gewissen. Die Arbeitsmoral mancher hält sich gelinde gesagt in Grenzen. Die Dunkelziffer an krankfeiernden Mitarbeitern dürfte zudem wesentlich höher liegen. Innerhalb der Geschlechter scheint es laut Statistik zudem eindeutige Rollenverteilungen zu geben: 14 Prozent der Männer und 6 Prozent der Frauen gaben in einer anonymen Umfrage zu, gelegentlich oder des Öfteren mal der Arbeit fernzubleiben.

    Rechtliches

    Erlaubt ist ein solches Verhalten sicherlich nicht und schon gar nicht gesetzlich. Sobald ein Mitarbeiter krank oder arbeitsunfähig ist, muss er den Arbeitgeber unverzüglich davon in Kenntnis setzen. Der Arbeitgeber ist hierbei nicht dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber Auskünfte über die Art seiner Beschwerden oder Krankheit zu geben, er sollte dem Arbeitgeber allerdings mitteilen, wie lange er voraussichtlich nicht zur Arbeit erscheinen kann. Wenn diese Dauer länger als 3 Werktage ist, muss der Arbeitnehmer zusätzlich ein ärztliches Attest vorlegen, welches seine Krankheit / Arbeitsunfähigkeit beweist.

    Oftmals sind Mitarbeiter daher 2 Tage krank, um anschließend wieder auf der Arbeit zu erscheinen. Wenn dies vermehrt vorkommt, ist ein Verdacht auf missbräuchliches fernbleiben nahe. Als Erstes sollte man in einer solchen Situation ein klärendes Gespräch mit dem Mitarbeiter suchen, in dem man seinen verdacht deutlich äußert und nahelegt, dass sich dieses Verhalten ändern oder begründet werden muss. Auch kann ein Arbeitgeber Atteste anzweifeln, wenn ein Mitarbeiter häufiger länger als 3 Tage krank ist. Der Mitarbeiter ist hier in der Pflicht, seine Arbeitsunfähigkeit mit amtlichen Attesten zu beweisen. Bei entdecktem Betrug kann der Arbeitgeber eine Abmahnung aussprechen oder in schweren Fällen auch von einer fristlosen Kündigung Gebrauch machen. Doch wie soll er herausfinden ob der Mitarbeiter betrügt?

    Gut Recherchieren

    Zunächst einmal sollte man einfache Nachforschungen betreiben. Krankenbesuche etwa sind ein probates Mittel, um herauszufinden, ob ein Mitarbeiter auch wirklich arbeitsunfähig ist. Wenn man den konkreten Verdacht auf eine Straftat hat, kann man unter Umständen auch auf die Unterstützung eines Detektivs zurückgreifen. Die rechtliche Situation ist in Deutschland jedoch sehr komplex. Auch in Wolfsburg gibt es aber durchaus Detekteien, die Erfahrung in solch schwierigen rechtlichen Sachverhalten vorweisen können und in Sachen Mitarbeiter Betrug kompetent unterstützen können. Kontaktmöglichkeiten findet man hier.

    Krankenkasse mit einbeziehen

    Eine weitere Möglichkeit herauszufinden, ob ein Mitarbeiter sich tatsächlich krank stellt, ist es, die Krankenkasse miteinzubeziehen. Man kann sich an den medizinischen Dienst der Krankenkasse wenden und ein Gutachten einfordern. Die Entscheidung, ob ein solches Gutachten auch ausgestellt wird, liegt jedoch alleine bei der Krankenkasse. Wenn diese der Auffassung ist, das eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt, ist sie nicht dazu verpflichtet ein gutachten auszustellen.

    Wie man sieht, hat man durchaus Möglichkeiten Mitarbeitern die unrechtmäßig von der Arbeit fernbleiben auf die Schliche zu kommen. In den meisten Fällen hilft jedoch ein klärendes Gespräch oder auch eine Abmahnung. Wenn sich das Problem nicht in gegenseitigem Einverständnis lösen lässt, kann man durchaus professionelle Hilfe in Anspruch nehmen oder die Krankenkasse mit einbeziehen.

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