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    Erfolge gegen ALS

    Beschreibung der molekularen Geometrie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) führt erstmals zu erfolgreicher Therapie.

    Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine tödlich verlaufende Erkrankung von Nervenzellen, die willkürmotorische Funktionen kontrollieren. Der Arzt Dr. med. Walter Schubert, emeritierter Hochschullehrer an der Otto von Guericke-Universität Magdeburg und ehem. Gastprofessor an der International Faculty (MPG – CAS PICB) in Shanghai, hat jetzt im humanen Toponom-Projekt, das die räumlichen molekularen Netzwerke des Menschen entschlüsselt, eine Erstbeschreibung der molekularen Geometrie der ALS, des sog. ALS Toponoms vorgelegt (Ref. 1). Dazu setzte er die Imaging Cycler Microscopy (ICM) als objektives hypothesenfreies Verfahren (Ref. 2, Ref. 3) ein. Die resultierende Geometrie ist in „Advances in Pure Mathematics“ erschienen (DOI.https://doi.org/ 10.4236/apm.2018. 83017..) (Ref. 1).

    Erstmals ALS-Patienten erfolgreich behandelt.
    In der Studie (Ref. 1) wird berichtet, daß die direkte und gleichzeitige räumliche Erfassung großer molekularer Netzwerke bei ALS-Zellen in der Blutzirkulation Zellen sichtbar macht, die in zentrale Bahnen der Willkürmotorik einwandern und dort die impulsleitenden motorischen Axone komprimieren (Postmortem-Studie). Aus dem Blut eines Patienten mit einem Initialstadium der sporadischen, also nicht-genetischen Form der ALS führte die konsequente sog. Depletion solcher Zellen im Blut erstmalig zur vollständigen Rückbildung der Krankheit. Und dies bisher dauerhaft. Denn der Patient ist mittlerweile schon zwei Jahre ohne weitere Zeichen, nachdem sich alle Symptome rasch zurüchgebildet hatten (Ref. 2). Weitere mit ICM untersuchte ALS-Patienten weisen ebenfalls diese sog. axotomie-kompetenten Zellen (ACC) im Blut auf. Die Zahl dieser Zellen pro Liter Blut korreliert mit der Verlaufsgeschwindigkeit der Krankheit (Ref. 2). Dieser Befund steht im Einklang mit der pathogenetischen Rolle dieser Zellen.

    Humane Toponom-Therapie bereit zur Einführung
    Zur Zeit werden grosse Anstrengungen unternommen, die neuartige Therapie in Zentren zur Verfügung zu stellen. Parallel sollen Investoren gewonnen werden, um weltweit ALS-Patienten auf diesem Wege helfen zu können. Erfahrungen mit anderen Patienten zeigten bereits bei allen die Anwesenheit auffälliger Zellen im Blut (Zitat in Ref. 2, und Ref. 3). Diese jetzt als ALS-spezifische, sog. axotomiekompetent identifizierten Zellen (ACC) liegen nunmehr mit einer funktionellen Auflösung von bis zu 4.5 x 10 ^481 räumlich vor. Diese Zusammenhänge und die Tatsache einer therapieinduzierten Rückbildung der ALS sprechen dafür, dass es nun – insbesondere in Verbindung mit klinischer Evidenz für ALS – einen Test zur Einleitung der Toponom-Depletions-Therapie gibt. In der Praxis: Die Übereinstimmung der aktuell bei einem ALS-Patienten gefundenen ACC mit den invasiven Zellen in der Postmortem-Studie (Ref. 1) scheint nach oben beschriebenen Erfahrungen und angesichts keiner anderen Alternative die absolute Indikation für deren therapetischen Abbau (Depletion) zu sein.
    Die Therapie ist in Deutschland auf Antrag erstattungsfähig (nach § 137c SGB).

    Erläuterungen:
    Ref. 1: Schubert W.: A molecular geometry imaging platform obviously enabling life saving measures in ALS. Advances in pure mathematics. Vol 8, p 321-334 (2018) (DOI .https://doi.org/10.4236/apm.2018.83017)

    Ref. 2: Schubert W.: Detection and depletion of axotomy competent cells in ALS leading to durable disease regression. 13th world congress on neurology and neuromuscular diseases, key note lecture, Oct 2nd. 2018, Frankfurt, Germany.

    Technologie-Informationen (wissenschaftlich):
    Ref. 3: Schubert W., B. Bonnekoh, A.J. Pommer, L. Philipsen, R. Boeckelmann, Y. Malykh, H. Gollnick, M. Friedenberger, M. Bode, A.W. Dress. (2006) Analyzing proteome topology and function by automated multi-dimensional fluorescence microscopy. Nature Biotech-nology. 2006; 24(10): 1270-1278 (front cover story; Research highlight „Mapping togetherness” in Nature. 443, 609, 2006).

    Technologie Informationen (allgemeinverständlich):
    https://en.wikipedia.org/wiki/Imaging_cycler_microscopy

    Über Dr. med. Walter Schubert
    Walter Schubert ist Arzt und Direktor des internationalen Humanen Toponom (HUTO)-Projekts in München. Er promovierte im Fach funktionelle Neuroanatomie zur Epiphysis-Testis Achse an der Uni Bonn. Schubert war Leiter des neuromuskulären Labors an der neurologischen Uni-Klinik Bonn und forschte am Zentrum für Molekulare Biologie der Uni Heidelberg. Hier gelang ihm erstmals die Lokalisation des Alzheimer Amyloid Precursor Proteins in synaptischen Vesikeln im Gehirn – eine biologische Information, die wesentlich zur Aufklärung der Funktion dieses Moleküls beitrug.
    Walter Schubert ist Erfinder der Imaging Cycler Mikroskopie (ICM). ICM erreicht eine funktionelle und räumliche Auflösungskapazität von > 4.5x10 ^ 481 kombinatorischen molekularen Zuständen (Toponom) pro Datenpunkt. Die ICM-Technologie des HUTO-Projekts ist in zahlreichen Labors in Deutschland, England und den USA etabliert.
    Walter Schubert ist zudem emeritierter Hochschullehrer für Medizinische Neurobiologie an der Uni Magdeburg und emeritierter Gast-Professor für Toponomik an der Internationalen Fakultät des CAS-MPI-Partnerinstituts für „Computational Biology“ in Shanghai und an der Uni Freiburg. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Ehrungen, veröffentlichte 150 Publikationen und hält zahlreiche Technologie- und Therapiepatente. Er ist Mitglied der „Royal Society of Medicine“, England. Schubert war Leiter fakultäts- und länderübergreifender Forschungs-projekte in Deutschland und der EU.

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