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    „Strahlen- und Chemotherapie mit Hyperthermie gegen Analkrebs“

    Studie zur Kombinationstherapie aus Strahlen-Chemotherapie und Hyperthermie

    Auf - komplementärmedizinische – Behandlungsoptionen bei Analkrebs und entsprechende Studien weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) hin. Standardbehandlung sei heute weiter die simultane, kombinierte Strahlenchemotherapie. Dabei lägen die Heilungschancen bei frühestmöglicher Erkennung und Behandlung bei fast 90 Prozent. Gleichsam verfolge die Radioonkologie das Ziel, die lokale Rückfallrate weiter zu verbessern. Die DEGRO nennt Studien, in denen die Strahlenchemotherapie mit einer Hyperthermie oder einer Immuntherapie kombiniert wird. Zu nennen sei etwa die von der Deutschen Krebshilfe geförderte Phase-2-Studie "RADIANCE" am Universitätsklinikum Frankfurt. Zudem wurde, so die DEGRO „nach ersten ermutigenden Ergebnissen zum Nutzen der Kombinationstherapie aus Strahlenchemotherapie und Hyperthermie in Erlangen die HyCAN-Studie, eine Phase-3-Studie, gestartet.“
    In Deutschland erkrankt jährlich etwa ein Mensch von 100.000 Einwohnern an Analkrebs. Damit ist Krebs am Darmausgang mit weniger als 1 Prozent aller Krebserkrankungen relativ selten. Und nur 1-2 Prozent aller Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes entfallen auf die Analregion. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind Frauen, 30 Prozent Männer. 50 Prozent der Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose 50 bis 69 Jahre alt, weitere etwa 40 Prozent sind 70 Jahre oder älter. Das Gros der Erkrankungen wird erstmals um das 60. Lebensjahr diagnostiziert, oft in Zusammenhang des Analkrebses mit einer Immunschwäche.

    Die Therapie kann eine chirurgische Entfernung sein. Eine derartige eventuelle Operation reicht von der lokalen Entfernung des Krebses bis hin zur Entfernung des gesamten Enddarmes einschließlich des Schließmuskels. Bei Analkanalkrebs werden oft Strahlen- und Chemotherapie kombiniert. Dank der lokalen Strahlenchemotherapie sei in vielen Fällen eine Operation unnötig, so die DEGRO.

    Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer speziellen, lokal anwendbaren Form der Hyperthermie (Wärmetherapie), verweist auf: „Wenn sich Strahlen- und Chemotherapie in einer Komplementärmedizin mit der Hyperthermie verbinden, kann die Hyperthermie die etwa bei Analkrebs oft anzutreffende Immunschwäche stärken. Wenn dank kombinierter Strahlen-Chemotherapie und Hyperthermie die Rückfallquote gesenkt oder im individuellen Fall eine Operation nicht erforderlich wird, erhöht dies zweifellos die Lebensqualität. „Die Oncothermie ist eine auf lokale Behandlung spezialisierte Form der Hyperthermie. Sie kombiniert die non-invasive Wärmetherapie mit einem elektrischen Feld, um Krebszellen zu schwächen und zu zerstören.

    Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225, schweitzer@oncotherm.de

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