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    Digitale Transformation der Arztpraxis: Leistungspotenzial-Steigerung trifft auf Ressourcen-Verschwendung

    Quelle und weiterführende informationen: http://ow.ly/HzNL30aC5hA

    Die vielfältigen Vorteile der Digitalisierung des Praxismanagements kommen nur zum Tragen, wenn sie in einem funktionsfähigen Praxismanagement-System implementiert werden. Doch daran mangelt es in deutschen Arztpraxen. Die vier Hauptgründe im Überblick.

    Der Einsatz digitaler Lösungen in Arztpraxen zielt primär darauf ab, die Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig die Arbeitsqualität der Praxisteams zu erhöhen. Das setzt jedoch praxisintern voraus, dass ein funktionsfähiger Basis-Standard vorhanden ist, der eine sachgerechte Anwendung von Digital-Lösungen überhaupt ermöglicht. Doch hiervon sind viele Arztpraxen weit entfernt. Vier Gründe sind hierfür verantwortlich:

    (1) Mangelnde Best Practice-Orientierung

    Den ersten Fehler begehen niedergelassene Ärzte bereits bei der Gründung oder der Übernahme von Praxisbetrieben bzw. zum Beginn von Kooperationen, denn Aufbau bzw. Entwicklung erfolgen intuitiv und nicht systematisch und vor allem nicht Best Practice-ausgerichtet. Der Best Practice-Standard beinhaltet alle diejenigen Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die einen reibungslosen Praxisbetrieb gewährleisten. Die deutsche Durchschnittspraxis setzt hiervon aber nur – über alle Fachgruppen betrachtet – die Hälfte um.

    (2) Kaum Überprüfung der eigenen Arbeit

    Der zweite Grund liegt in einer Vernachlässigung der kontinuierlichen Überprüfung des Arbeitsrahmens sowie der Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit. Vielmehr bestimmen das Motto: „Das haben wir immer so gemacht!“ und der Blick auf externe Faktoren (Stichwort: „Bürokratisierung“) Denken und Handeln, eine Grundhaltung, die mit der die Probleme nicht gelöst werden können.

    (3) Zu geringe interne Kommunikation

    Der Informationsaustausch zwischen Praxisinhabern und Medizinischen Fachangestellten, innerhalb des Personals und auch unter Ärzten, wenn mehrere in einer Praxis arbeiten, ist in den meisten Betrieben zu gering. Man redet viel, aber zu wenig sachbezogen. Ebenso fehlt es an institutionalisierten Kommunikation-Instrumenten wie Teambesprechungen oder Führungsgesprächen. Die Folgen sind täglich spürbar: Doppelarbeiten, Koordinationsprobleme und Konflikte.

    (4) Ein falsch justiertes Fehlermanagement

    Die vierte Ursache besteht in einem falschen und unproduktiven Umgang mit Fehlern. Für die meisten Praxisinhaber entsteht erst dann Handlungsbedarf, wenn Patienten sich aktiv beschweren. Da das nur ein geringer Teil der Praxisbesucher tut, liefert dieses Meldesystem keine verlässlichen Angaben. Hinzu kommt ein antiquierter Umgang mit Fehlern, denn es wird nach Verantwortlichen gesucht, um sie zur Rechenschaft zu ziehen, nicht nach Lösungen. Hierdurch wird eine fehlervermeidende Arbeitshaltung gefördert, die gleichzeitig jedes Engagement erstickt.

    Damit verfügt ein Großteil der deutschen Arztpraxen über eine extrem schlechte Ausgangsbasis für die Einführung digitaler Lösungen.

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