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    17. AVA-Haupttagung: Tierärzte nehmen One Health Strategie sehr ernst

    17. AVA-Haupttagung in Göttingen für Tierärztinnen und Tierärzte Anfang April 2017 belegt das gute veterinärmedizinische Arbeiten nach neuester tiermedizinischer Wissenschaft bei Rind, Schwein und Pferd.

    Tiergesundheit auf höchstem Niveau nach neuester tiermedizinischer Wissenschaft auf landwirtschaftlichen Betrieben - damit beschäftigen sich u.a. die Tierärztinnen und Tierärzte der viertägigen 17. AVA-Haupttagung, die kürzlich in Göttingen durchgeführt wurde. Keine Therapie ohne genaue Diagnostik und labordiagnostischer Untersuchung mit Überprüfung der Antibiotikawirksamkeit der eingesetzten Chemotherapeutika. Diese Grundsätze sind bei den Veterinären seit Jahren fest verankert, denn die Verantwortung des Arzneimitteleinsatzes im Rahmen der One Health Strategie bei Mensch und Tier wird von den Tierärztinnen und Tierärzten sehr ernst genommen. In den geplanten neuen Gesetzgebungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) und der Tierärztlichen Hausapothekenverordnung (TÄHAV) werden Forderungen artikuliert, die in der Tierärzteschaft bereits seit Jahren Usus sind. Im Vergleich zur humanmedizinischen Praxis der Allgemeinmedizin wurde auf der AVA-Haupttagung diese Diskrepanz zwischen Humanmedizin und Tiermedizin anlässlich des berufspolitischen Abends am Freitag diskutiert. Auch die Forderungen der so genannten Antibiotic Stewardship (ABS) finden bei den Tiermedizinern in den täglichen Konsultationen mehr und mehr Beachtung. Unter dem Begriff ABS versteht man Maßnahmen zur Gewährleistung einer optimalen antibakteriellen Pharmakotherapie (Antibiotikatherapie). Ziel dabei ist, die optimale Wirksamkeit der durchzuführenden Therapie zu gewährleisten, um Resistenzentwicklungen zu reduzieren und Neben- und Wechselwirkungen zu vermeiden. Stetig aktualisierte Antibiotika- (Antiinfektiva-) Leitlinien für eine erfolgreiche Therapie sind dafür wichtige Therapiehilfsmittel. Allerdings benötigen wir einen schnellen Therapiebeginn, um das Leiden und Leben der erkrankten Tiere nicht zu gefährden. Im Rahmen dieser „kalkulierten Antibiotikatherapie“ behandelt man sofort den typischerweise bei einem bestimmten Krankheitsbild zu erwartenden Erreger mit einem Breitspektrumantibiotikum, bzw. mit einer Kombination mehrerer Antibiotika. Begriffe wie "ungezielte" oder "blinde" Therapie, die den Tierärzten dann vorgeworfen werden, sind hier unpassend, da eine kalkulierte Chemotherapie weder ungezielt noch blind sein kann. Liegen nach ein paar Tagen Erreger- und Resistenzbestimmung vor, ist die kalkulierte Antibiotikatherapie selbstverständlich zu überprüfen und entsprechend anzupassen.
    Die mit rund 450 Teilnehmern der Veterinärmedizin sehr gut gebuchte AVA-Veranstaltung mit einer angegliederten Industrieausstellung freut AVA-Gründer und Leiter, Ernst-Günther Hellwig, ganz besonders. Hellwig ist selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler und weiß, wovon er spricht und führt die hohe Teilnehmerzahl auf die Aktualität des Tagungsprogrammes zurück. Die Workshops und Vorträge in der zeitgleich stattgefundenen Rinder- Schweine- und Pferdesektion wurden durchweg von allen, Referentinnen und Referenten, Tierärztinnen und Tierärzten sehr gelobt. „Eine solch fachlich anspruchsvolle Nutztiertagung mit der praktischen Komponente sucht seinesgleichen im deutschsprachigen Raum“, so Veranstaltungstenor der Fachleute aus Deutschland, Holland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Dieses jährlich stattfindende größte deutsche Fortbildungsevent der Nutztierpraktiker wird auch im Jahr 2018 Mitte April wieder in Göttingen durchgeführt. Nähere Informationen, auch zu anderen Seminaren und Workshops, können auf der Homepage der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) unter www.ava1.de abgerufen werden.

    Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 5000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.
    Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

    Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

    »Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
    Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

    Ernst-Günther Hellwig, Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt
    Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
    Dorfstraße 5 - D 48612 Horstmar-Leer
    fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
    info@ava1.de www.ava1.de

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